Gestaltung des Ausbildungswesens : unverzichtbare Ausbildungsebenendifferenzierung in einer komplexen Arbeitswelt

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Bildungs- und Ausbildungswesen sind im Hinblick auf Begabungsniveaus und -verteilung in der Bevölkerung viel zu undifferenziert, um die vorhandenen Begabungsreserven nutzen und ausschöpfen zu können. Eine Auslese der Studierenden einerseits und geeignete Ausbildungen unterhalb der oberen Ebenen werden benötigt. So sollte nur eine Matura an einem wissenschaftlichen Gymnasium, deren Anforderungen gegenüber heute stark angehoben werden müssten, zu einem wissenschaftlichen Studium berechtigen. Unterhalb dieser Ebene sollte stärker differenziert werden. Wie man zu einer niveaumäßigen Differenzierung der Ausbildungsfächer für verschiedene Begabungsniveaus gelangen kann, stellt der Autor nach grundsätzlichen Überlegungen am Beispiel der Psychologie vor. Für eine Fachhochschulausbildung von Wirtschaftspsychologen differenziert er dieses im einzelnen mit Angabe der Studieninhalte. Eine Methode, die Spitzeninstitute zu entlasten und auch den weniger hoch Begabten Chancen in entsprechenden Berufen zu bieten. (BIBB)

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