Modellversuche nehmen Innovationen auf und gestalten Berufsbildung
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Abstract
"Die Gestaltungsoffenheit ist eine Variante der Flexibilisierung in der Berufsbildung, die wesentlich dazu beiträgt, das duale System kontinuierlich zu modernisieren und weiterzuentwickeln. Dieses Konzept stellt einen Paradigmenwechsel in der Berufsbildung dar, der Mitte der 1990er Jahre mit den neuen IT-, Medien- und Laborberufen begann. Die gestaltungsoffene Konstruktion dieser Berufe, die sich bis heute auch in den Neuordnungen fortsetzt, zielt darauf ab, die Aus- und Weiterbildung gezielt an den betrieblichen und branchenspezifischen Anforderungen auszurichten. Das Modellversuchsprogramm "Flexibilitätsspielräume für die Aus- und Weiterbildung" mit seinen 28 Einzelprojekten leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung des Konzepts in der Berufsbildungspraxis. Der Beitrag berichtet über die Arbeit der Modellversuche zur gestaltungsoffenen Ausbildung für das Handwerk. Er soll Hinweise geben auf mögliche Kooperationen zwischen verschiedenen innovativen Projekten, deren Aufgabe in der zukunftsfähigen Gestaltung beruflicher Bildung liegt." (Autorenreferat, BIBB-Doku)