Das Sozialkapital von Schulen : die Bedeutung von Netzwerken, gemeinsamen Normen und Vertrauen für die Arbeit von und in Schulen

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Bertelsmann

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Bielefeld

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Als Sozialkapital werden Netzwerke, gemeinsame Normen und gegenseitiges Vertrauen gesehen, die eine effektivere Zusammenarbeit ermöglichen, um gemeinsam angestrebte Ziele zu erreichen. Bisher konzentrierte sich die erziehungswissenschaftliche Diskussion auf das familiale Sozialkapital von Schülern. Dieser enge Fokus wird mit dieser Veröffentlichung überwunden. Die Beiträge zeigen das analytische Potenzial des Sozialkaptialkonzepts auf, wobei die Auseinandersetzung mehreren Schritten erfolgt. Im einführenden Beitrag von Freitag erfolgt eine soziologisch-politologische Reflexion des Konzepts Sozialkapital. Dessen historische Entwicklung und Ansätze zu seiner Messung werden dargestellt. Der sich anschließende Beitrag von Wilbers geht auf das Sozialkapital von Individuen, Institutionen, Regionen und Gesellschaften in erziehungswissenschaftlicher Perspektive ein. Die Folgebeiträge betrachten Schule als Institution in der Region. Das Netzwerkmanagement in lernenden Regionen wird untersucht und die Bedeutung von Berufsbildungsnetzwerken aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Im Teil 'Schule als Institution in der Gesellschaft' wird gefragt, welchen Beitrag Schule als Erziehungs-, Sozialisations- und Qualifikationsinstanz zum Sozialkapital der Gesellschaft leistet. Der abschließende Teil zeigt Ansätze zur Kompetenzentwicklung von Lehrenden für die Arbeit in institutionellen Netzwerken. (BIBB-Doku)

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