Berufsberatien auf der Suche nach seiner Identität : Gedanken zur "Organisationskultur" der Schweizer Berufsberatung
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114962
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Abstract
Die Autoren nehmen die Schweizer Berufsberatung als Organisation unter die Lupe und gehen dabei von der Übertragbarkeit des Konzepts "Organisationskultur" aus. Als Fazit der "Entdeckungsreise" werden fünf Thesen formuliert: "1. Das diffuse Fremdbild der Berufsberatung ist ein Spiegel der inneren Strukturlosigkeit. 2. Das gängige Selbstbild der Beraterinnen und Berater hemmt deren Persönlichkeitsentwicklung. 3. Die traditionell verbreitete Beratungsanordnung - zu zweit mit diagnostischen Hilfsmitteln - entspricht in erster Linie einem Bedürfnis des Beraters/der Beraterin 4. Die Einigkeit über die qualitative Unüberprüfbarkeit der berufsberaterischen Tätigkeit schadet der Beratungsqualität. 5. Das (lustvolle) Miterleben an Wandel und Entwicklung auf seiten der Ratsuchenden erübrigt eigene Veränderungen." Zu diesen Thesen werden Gegenmythen aufgestellt, die zur Reaktion auf den Wandel in der Berufswelt ermuntern sollen. "Gerade der Wandel in unserer Umwelt kann als einmalige Chance für die eigene Dynamik genutzt werden, - eine Dynamik, die nicht nur den Beratungsalltag belebt, sondern auch Antworten liefern kann für aktuelle Fragen im Freiheit, Individualismus und Qualität." (IAB2)