Die Kluft zwischen Schule und Arbeitswelt und Ansätze zu ihrer Überwindung
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Abstract
Die bisherigen schulischen Bemühungen zur beruflichen Orientierung von Schülern und Schulabgängern reichen nicht mehr aus und sind teilweise kontraproduktiv geworden. Der Verfasser zeigt Ansätze auf, wie die Ausgangsbedingungen der Schulabgänger für den Übergang ins Arbeitsleben in der Schule verbessert werden können. 1. Schüler und Schulabgänger brauchen ein Verständnis von der Arbeitswelt. Die Schule hat über die Umbrüche in der Arbeitswelt, deren Ursachen und Hintergründe sowie Folgen für den Einzelnen aufzuklären sowie grundsätzliche Fragen der Zukunft der Arbeitsgesellschaft zu behandeln. 2. Die Aneignung von Schlüsselqualifikationen ist nicht durch herkömmlichen Unterricht möglich, sie können nur in Lebens- und Arbeitszusammenhängen angeeignet werden. An die Stelle der Belehrung und der abstrakten Wissensvermittlung muss Praxis- und Projektunterricht treten. 3. Zu einer guten Vorbereitung auf die Arbeitswelt gehört die Entwicklung eines ersten beruflichen Ziels für die Zeit nach der Schule. Dazu sind die Fähigkeiten und Stärken der Schüler zu analysieren und auf dieser Grundlage Entscheidungen zu treffen und Berufsziele zu definieren. 4. Die Schule muss sich nach aussen öffnen und Beziehungen zur Arbeitswelt ermöglichen. Schulen, die sich diesen Herausforderungen stellen, benötigen finanzielle Unterstützung, die Zusammenarbeit mit entsprechenden Stiftungen könnte hierfür eine Möglichkeit sein. (BIBB2)