Politischer Anspruch und pädagogische Perspektive : Spannungsfeld Lebenslanges Lernen
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Abstract
Seit 30 Jahren steht lebenslanges Lernen für bildungspolitische Reformkonzepte und war vor allem im internationalen Zusammenhang immer wieder Gegenstand bildungspolitischer Dokumente der unterschiedlichsten Organisationen. Verschiedene Konzepte, deren zentrale Forderung übereinstimmend die Ausdehnung des Lernens über den gesamten Lebenslauf ist, können zusammenfassend als Konzepte zum lebenslangen Lernen bezeichnet werden. Gegenstand des Beitrages ist die politische und die pädagogische Ausrichtung der bildungspolitischen Dokumente zum lebenslangen Lernen. Entlang der Linie kulturelle bzw. ökonomische Ausrichtung der herausgebenden Organisationen (EU, Europarat, UNESCO, OECD) werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den einzelnen Dokumenten thematisiert. Dabei werden sowohl politisch begründbare Differenzen als auch über diese hinausgehende Gemeinsamkeiten zwischen den einzelnen Auffassungen vom lebenslangen Lernen sichtbar. Der Beitrag basiert auf einer Untersuchung internationaler bildungspolitischer Dokumente, in denen der Ansatz des lebenslangen Lernens massgeblich entwickelt wurde. (BIBB2)