Was wäre, wenn...?: Berufsfachschulen in Hessen. Neue Impulse
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131286
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Abstract
Die vollzeitschulische Berufsausbidung an Berufsfachschulen nimmt in Zeiten großen Lehrstellenmangels wie jetzt zahlenmäßig kontinuierlich zu. Dort werden unterschiedliche Qualifikationen vermittelt: ausbildungsberufsbezogene Grundbildung (Problem: Ausbildungsanrechnung durch Betriebe), vollqualifizierende Berufsabschlüsse (Problem: Gleichwertigkeit mit dualer Ausbildung), weiterführende Bildungsabschlüsse (Problem: Anschlussfähigkeit im Schulsystem). Hessen ist bemüht, die Anrechnung der vollschulischen Ausbildungsgänge auf die Berufsausbildung zu fördern. Hierzu sollen seit 2007 neue Lehrpläne beitragen, die nach Lernfeldern strukturiert sind, Theorie und Praxis verbinden und vor allem den Schülern die selbstständige Bearbeitung projektorientierter Lernsituationen ermöglichen. Ergänzend werden für die Lehrkräfte Fortbildungsangebote geplant. Neu geregelt werden ebenfalls Projektprüfung, an der erstmals auch Vertreter der Wirtschaft teilnehmen können, und ein verbindliches Betriebspraktikum, um die Vermittlungschancen auf einen Ausbildungsplatz zu erhöhen. Zur Zeit wird politisch verhandelt, welche Bildungsgänge einer vollschulischen Ausbildung einem anerkannten Ausbildungsberuf entsprechen sollen. (BIBB-Doku)