Durchlässigkeit umsetzen für lebensbegleitendes Lernen - Schlussfolgerungen aus der Sicht der beruflichen Bildung
item.page.bibb.id
150865
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.bibb.publisherplace
item.page.bibb.participation
BIBB-Mitarbeiter
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
Die Autorinnen gehen zunächst auf die Bedeutung der BMBF-Initiative ANKOM zur Anrechnung als ein Baustein für die Durchlässigkeit im Bildungssystem ein. Sie kommen zu dem Schluss, dass trotz vielfältiger politischer Initiativen in Bezug auf den Hochschulzugang ohne Abitur die Realität "ähnlich ernüchternd" sei wie im Herbst 2008. Aus Sicht der Berufsbildung formulieren sie Vorschläge für die Umsetzung zu mehr Durchlässigkeit bzw. Anrechnung von Bildungsleistungen an den Hochschulen. So fordern sie von Bund und Ländern bessere rechtliche und materielle Voraussetzungen, damit die Hochschulen Anrechnungsverfahren implementieren und anwenden können. Von den Akkreditierungsagenturen erwarten sie eine verstärkte Fokussierung auf die Qualität der Lernergebnisbeschreibung. Offenheit wünschen sich die Autorinnen auch für eine Anrechnung von hochschulisch erworbenen Kompetenzen auf berufliche Bildungsgänge, ein bisher kaum beachteter Aspekt des Anrechungsthemas. Der lernergebnisorientierten Ausgestaltung von Ordnungsmitteln und in der Prüfungspraxis weisen sie für die Anrechnung eine Schlüsselfunktion zu. Weitere Vorschläge beziehen sich auf die Ausgestaltung des Hochschulzugangs, die Entwicklung bedarfsorientierter Studiengänge für beruflich Qualifizierte, die Sicherstellung der Finanzierung und den Ausbau von Information und Beratung. (BIBB-Doku)