Zur Problematik eines European Transfer System in Vocational Education and Training (ECVET)
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132112
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Abstract
Im Zentrum der Überlegungen zur Schaffung eines ECVET in der beruflichen Bildung soll die Vergleichbarkeit der Lernergebnisse (outcomes) stehen. Kernproblem der Entwicklung eines ECVET-Systems ist: Wie lassen sich Kompetenzen einzelner Personen in Ausbildung auf verschiedenen Entwicklungsniveaus (empirisch) bzw. die in einer Ausbildung zu vermittelnden Kenntnisse (normativ) derart beschreiben, dass die Vergleichbarkeit beruflicher Anforderungsprofile auch international gegeben ist. Die Autoren ziehen das Kompetenzerwerbsmodell von Dreyfus heran, das Ansatzpunkte für eine adäquate Beschreibung der Entwicklung von Kompetenzen bietet und diese in fünf Stufen vom Anfänger zum Experten beschreibt. Ausbildungsschwerpunkte bzw. Kompetenzen lassen sich danach als Kompetenzansprüche auf Kompetenzstufen abbilden, wenn diese ganzheitliche und auf Beruflichkeit zielende Bezüge zu den Arbeitsprozessen aufrechterhalten. Dieses Vorgehen ist jedoch mit einigen Problemen behaftet, die im Beitrag skizziert werden. Darüber hinaus werden aber auch Ansätze diskutiert, wie diese Probleme gelöst werden können und inwieweit Dreyfus und Dreyfus selbst entscheidende Lösungshinweise geben. (BIBB-Doku)