Umweltschutz in der beruflichen Bildung. Informationen und Materialien aus Modellversuchen: 1.Umweltbewusstsein betrieblicher Ausbilder, 2.Qualifizierung für berufliches Umweltlernen, 3.Umwelterziehung in der chemischen Industrie, 4.Empirische Erhebung zum Umweltbewusstsein bei Auszubildenden im 1.Ausbildungsjahr, 5.Umweltbewusstsein bei Auszubildenden
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110122
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Selbstverlag
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Berlin
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Abstract
Umweltschutzlernen als Aufgabe der betrieblichen Ausbildung mit dem Ziel, über die Weiterentwicklung von Umweltbewusstein hinaus Handlungsbereitschaft und die dafür erforderliche Kompetenz zu erwerben, ist Gegenstand der vorliegenden Reihenveröffentlichung "Umweltschutz in der beruflichen Bildung". Als ein Element der Ausbilderqualifizierung wird ein Modell des kognitiven Verhaltenstrainings und dessen Umsetzung vorgestellt, um das Umweltbewusstsein betrieblicher Ausbilder verstärkt fördern zu können. Für die Vermittlung von umweltrelevanten Kenntnissen, Einsichten und Verhaltensweisen werden die Ziele in den vorliegenden gutachtlichen Studien weit gesteckt: Berufspädagogisch orientierte Umwelterziehung hat in besonderer Weise den latenten Widerspruch zwischen Ökonomie (gewinnstrebender Berufsausübung) und Ökologie (Wahrung des natürlichen Gleichgewichts) zu thematisieren, auszuhalten und Lösungsmöglichkeiten -besonders für die chemische Industrie- zu entwickeln. Ein wichtiger Teilbereich zur Veränderung des Umweltbewusstseins ist die Umweltschutzerziehung der Auszubildenden. Wichtig erscheint in diesem Ausbildungsbereich, das ein Verständnis für umweltgerechtes Verhalten nicht nur über die theoretische Wissensvermittlung, sondern auch durch handlungsorientierte Ausbildungs- und Arbeitsaufgaben vermittelt werden sollte.