Attraktive Alternative zum Gymnasium: Informatikmittelschulen
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Abstract
Seit August 2000 laufen an sieben Handelsmittelschulen der deutschen und welschen Schweiz Pilotprojekte Informatikmittelschulen. Hier erwerben die Jugendlichen in einer vierjährigen Ausbildung ein Fähigkeitszeugnis als Informatiker und die kaufmännische Berufsmaturität. Das Ausbildungsmodell basiert auf einer dreijährigen schulischen Ausbildung und einem einjährigen betrieblichen Praktikum nach der Organisationsform der Handelsmittelschulen. Die Kooperation mit in der Berufsbildung erfahrenen Partnern wie gewerblich-industriellen Berufsschulen garantiert eine hohe Qualität und Praxisorientierung der Informatikausbildung. Zudem bauen sie ein Netzwerk von Betrieben in der Region auf und integrieren sich in bestehende Strukturen der Informatikberufsbildung. Skeptiker befürchten, dass sich Betriebe aus der Ausbildungsverantwortung zurückziehen könnten und damit Lehrstellen verloren gingen. (BIBB2)