Die Zukunft des dualen Systems dauerhaft sichern - die Rolle der Berufskollegs in Nordrhein-Westfalen
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132169
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Abstract
"In dem Beitrag wird - ausgehend von den Problemen auf dem Ausbildungsstellenmarkt in den vergangenen Jahren - untersucht, welche Möglichkeiten den Berufskollegs in Nordrhein-Westfalen für eine Entlastung und Unterstützung des Dualen Systems der Berufsausbildung zukommen könnte. Im Zentrum steht dabei die Frage, welche Bedeutung die Entwicklung neuer Lernortkombinationen einnehmen könnte, wie sie im Berufsbildungsgesetz von 2005 vorgesehen sind." Können die berufsbildenden Schulen besser genutzt werden, um Jugendlichen auch den Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf mit entsprechender Kammerprüfung zu ermöglichen? Vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) wurde im Frühjahr 2007 dazu bundesweit Betriebe befragt, wie sie die neuen Lernortkombinationen beurteilen (Modell A zweijährige Berufsfachschule mit anschließender Anrechnung auf betriebliche Ausbildung, Modell B zweijährige Berufsfachschule mit anschließendem Praktikum, Modell C dreijährige Berufsfachschule mit anschließendem betrieblichen Praktikum). Es wird das Fazit gezogen, dass diese neuen Ausbildungsmodelle von Betrieben und Berufsfachschulen die Ausbildungskapazität erweitern und zumindest für einen Teil der Jugendlichen, die heute noch Warteschleifen bis zum Abschluss einer Kammerprüfung durchlaufen, ein wesentlich besserer Ausbildungsweg seien. (BIBB-Doku)