Max Schilling (1852-1928) : ein vergessener Schulmann aus Sachsen und Kritiker der (Berufs-)Pädagogik Georg Kerschensteiners
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Abstract
"Max Schillings Pädagogik der allgemeinen Fortbildungsschule liegt quer zum Zeitgeist. Damit rückt sein Werk in Gegensatz zur populären Idee der Berufsschule, die Georg Kerschensteiner mit seinem Konzept der staatsbürgerlichen Erziehung vertritt. Interessant daran ist, dass Schilling seine Auffassungen aus theoretischen Grundpositionen der Herbart-Zillerschen Schule gewinnt, die gerade Kerschensteiner vehement bekämpft. Der Aufsatz leistet eine erste Annäherung an die Pädagogik Max Schillings. Ausgehend von einem kurzen biographischen Abriss wird Schillings Plan einer allgemeinen Fortbildungsschule entfaltet und anschliessend die Suche nach Ursachen aufgenommen, weshalb seine Konzeption weitgehend im Schatten Kerschensteiners und deshalb bis heute durch die berufspädagogische Historiographie weitgehend 'unentdeckt' blieb." (Verlag)