Das neue Fachkonzept der Berufsvorbereitung und sein Einfluss auf die Übergangswege jugendlicher Ausbildungssuchender

bibb.id130493
dc.contributor.authorDressel, Kathrin [Verfasser]
dc.contributor.authorPflicht, Hannelore [Verfasser]
dc.date.accessioned2018-12-17T16:47:36Z
dc.date.available2018-12-17T16:47:36Z
dc.date.issued2006
dc.description.abstractDer für die Bundesrepublik idealtypische Ablauf an der Schwelle zwischen allgemeinbildender Schule und Erwerbstätigkeit über eine betriebliche Berufsausbildung hat in den vergangenen Jahren stark an Gewicht verloren. Vor allem Jugendliche, die das allgemeinbildende Schulsystem unzureichend qualifiziert verlassen, haben erhebliche Schwierigkeiten bei der Lehrstellensuche. Daher wurde in den vergangenen Dekaden ein 'Chancenverbesserungssystem' etabliert und zur Ausdifferenzierung der Ausbildungsmuster in der school-to-work-transition geführt. Hierbei spielt die Bundesagentur für Arbeit (BA) eine weitreichende Rolle, da sie einen hohen Prozentsatz aller berufsvorbereitenden Maßnahmen sowie die außerbetriebliche Berufsausbildung (BaE) für sozial benachteiligte und/oder lernbeeinträchtigte Jugendliche fördert, und da die Berufsberatung der BA entscheidet, welche Jugendlichen die Maßnahmen in Anspruch nehmen dürfen. In dem Beitrag wird das Konzept der Berufsvobereitung der BA, das sich im September 2004 grundlegend geändert hat, vorgestellt. Die unterschiedlichen Programme dieses Systems wie Berufsvorbereitungsmaßnahmen (Berufsvorbereitungsjahr, Berufsgrundbildungsjahr, einjährige Berufsfachschulen) sowie die Förderung außerbetrieblicher Berufsausbildungsgänge bzw. Gewährung ausbildungsbegleitender Hilfen werden dargestellt, ebenso die Leistungen der Berufsberatung der BA in Hinblick auf die Feststellung der Ausbildungsreife, die Beurteilung der Berufseignung und die Zuweisung ausbildungsreifer und noch nicht ausbildungsreifer Jugendlicher. Die Vorteile und Nachteile der Neuorganisation der Berufsvorbereitung der BA werden herausgearbeitet. Kritisiert wird unter anderem die Begrenzung der Förderdauer, die vor allem für die Berufsbildung behinderter und benachteiligter Jugendlicher als problematisch eingeschätzt wird. Fazit: 'Das neue Fachkonzept der Berufsvorbereitung der BA setzt sich ehrgeizige Ziele. Die Förderung der Jugendlichen soll deutlich verbessert und gleichzeitig gestrafft werden. Einmündungen in Ausbildung oder Arbeit sollen dadurch in weit größerem Umfang erreicht werden als bisher. Gleichzeitig steht es in der Kritik, dass die einzelnen Zielstellungen möglicherweise einander behindern. Dies zu prüfen, sollte Gegenstand einer weiterführenden Untersuchung sein.' Die Untersuchung enthält quantitative Daten. Forschungsmethode: deskriptive Studie. (IAB, BIBB-Doku)
dc.format.extentS. 48-65
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/747696
dc.language.isode
dc.relation.ispartofÜbergänge zwischen Schule und Beruf und darauf bezogene Hilfesysteme in Deutschland : Gesprächskreis Arbeit und Qualifizierung / Ruth Brandherm [Mitarb.] ; Hans Dietrich [Mitarb.] ; Marita Jacob [Mitarb.] ; u. a.
dc.source.urihttps://doku.iab.de/externe/2006/k060630f19.pdf (Volltext)
dc.subject.classificationS 1.2 Berufsvorbereitung
dc.subject.classificationS 3.1.1 Berufsvorbereitende Bildungsgänge
dc.subject.classificationL 8 Diagnostik / Eignung
dc.subject.classificationP 1.1 Jugendliche
dc.subject.classificationP 1.7 Benachteiligte
dc.subject.classificationS 3.5.2.1 Bundesagentur für Arbeit
dc.subject.otherBerufseinmündung
dc.subject.otherÜbergangssystem
dc.subject.otherBerufsvorbereitungsjahr
dc.subject.otherAusbildungsbegleitende Hilfe
dc.subject.otherBenachteiligter Jugendlicher
dc.subject.otherLernbehinderung
dc.subject.otherBerufsberatung
dc.subject.otherBerufseignung
dc.subject.otherBerufsfachschule
dc.subject.otherAusbildungseignung
dc.subject.otherKostensenkung
dc.subject.otherBerufliche Integration
dc.subject.otherBerufsvorbereitung
dc.subject.otherÜberbetriebliche Ausbildung
dc.subject.otherBundesagentur für Arbeit
dc.titleDas neue Fachkonzept der Berufsvorbereitung und sein Einfluss auf die Übergangswege jugendlicher Ausbildungssuchender
dc.typeText
dc.typeSammelbandbeitrag

Files