Reorganisation der Arbeitsmarktpolitik : Weiterbildung für Arbeitslose in Grossbritannien

bibb.id99633
bibb.publisherplaceBerlin
dc.contributor.authorMosley, Hugh [Verfasser]
dc.contributor.authorDegen, Christel [Verfasser]
dc.contributor.editorWissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung / Forschungsschwerpunk Arbeitsmarkt und Beschäftigung [Herausgebendes Organ]
dc.contributor.otherWissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung / Forschungsschwerpunk Arbeitsmarkt und Beschäftigung
dc.date.accessioned2018-12-17T12:11:35Z
dc.date.available2018-12-17T12:11:35Z
dc.date.issued1994
dc.description.abstract"Nach der Veröffentlichung des Regierungs-Weissbuchs "Beschäftigung in den 90er Jahren" im Dezember 1988 wurden in Grossbritannien die TECs (Training and Enterprise Councils) gegründet. Die Umsetzung des Plans, die Verantwortung für die Entscheidung über die auf lokaler Ebene benötigte Aus- und Weiterbildung den zentralen Regierungsbehörden abzunehmen und statt dessen an von Arbeitgebern geleitete Qualifizierungs- und Unternehmensbeiträge zu übergeben, stellt eine bedeutende Weiterentwicklung in Richtung Dezentralisierung und Privatisierung dar. Ungeachtet der wichtigen Veränderungen gibt es eine grosse Kluft zwischen den Erwartungen, die in die TECs gesetzt wurden, und dem, was in der Praxis möglich ist: De facto sind die TECs durch Budget- und Leistungsvorgaben sowie andere Kontrollen stark in ihrer Handlungsfreiheit eingeschränkt. Obwohl der Kostendruck einen hohen Anreiz für "Creaming-Prozesse" bei der Auswahl von Teilnehmern für Weiterbildungsprogramme - das derzeit grösste Programm für Erwachsene heisst "Employment Training" bzw. inzwischen "Training for Work" - bietet, setzen auf nationaler Ebene festgelegte Teilnahmebedingungen diesen Tendenzen Grenzen. Die Qualität der angebotenen Ausbildung ist mässig, und die Vermittlungsquoten für ehemalige Teilnehmer sind niedrig, auch verglichen mit denen vorheriger Regierungsprogramme. Im britischen TEC-System hat die dezentralisierte und vertraglich geregelte Bereitstellung von Dienstleistungen einen hohen Stellenwert im Weiterbildungssystem für Erwachsene. Wenngleich die Einführung von Markt-Anreizen in die Bereitstellung von öffentlichen Weiterbildungsleistungen möglicherweise einige Einsparungen gebracht hat, hat dies gleichzeitig signifikante Transaktionskosten sowie einen Einfluss auf den Typ der angebotenen Ausbildungsberufe und die Qualität der Ausbildung zur Folge." (Autorenreferat, IAB- Doku)
dc.format.extent77 S.
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/714105
dc.language.isode
dc.relation.ispartofPapers / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung ; 94-205a
dc.subject.classificationG 1.2 Arbeitsmarkt
dc.subject.classificationG 1.2.2.4 Arbeitslosigkeit
dc.subject.classificationS 1.5.2 Berufliche Weiterbildung
dc.subject.classificationI 2.2.1 Westeuropa
dc.subject.otherArbeitsmarktpolitik
dc.subject.otherBerufliche Weiterbildung
dc.subject.otherErwachsener
dc.subject.otherArbeitsloser
dc.subject.otherArbeitsverwaltung
dc.subject.otherKooperation
dc.subject.otherDezentralisation
dc.subject.otherPrivatisierung
dc.subject.otherTrägerschaft
dc.subject.otherTeilnehmer
dc.subject.otherStruktur
dc.subject.otherAusbildungserfolg
dc.subject.otherQuantitative Angaben
dc.subject.otherGroßbritannien
dc.titleReorganisation der Arbeitsmarktpolitik : Weiterbildung für Arbeitslose in Grossbritannien
dc.typeBuch

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