Kritische Transitionen in der beruflichen Grundbildung: Wenn Ausbildungswege nicht der Norm entsprechen
item.page.bibb.id
158725
Loading...
Date
Authors
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.bibb.publisherplace
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
Zitation von einer BIBB-Publikation
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
"In diesem Artikel werden die Prävalenz sowie mögliche Entstehungsbedingungen nicht-linearer Berufsbildungsverläufe in der Schweiz diskutiert. Differenziert für vier kritische Transitionen (Repetition/Abstieg, Ausbildungswechsel, Betriebswechsel, Lehrabbruch ohne unmittelbare Anschlusslösung) wird untersucht, wie sich nicht-lineare von linearen Ausbildungsverläufen unterscheiden und welche Konsequenzen kritische Transitionen auf den späteren Sekundarstufe-II-Abschluss haben." Anhand der Ergebnisse zeigt sich, dass kritische Transitionen in der Berufsbildung nicht nur relativ häufig sind, sondern auch sehr vielfältige Muster aufweisen. Insgesamt bestätigen die Analysen Ergebnisse aus der Forschung zu Schuldropout und Lehrvertragsauflösungen, nach denen mangelnde schulische Leistungen zu den wichtigsten Indikatoren für einen drohenden Abbruch oder Ausbildungswechsel zählen. Die Ergebnisse stützen auch Befunde aus der Fluktuationsforschung, nach denen ungünstige Arbeitsbedingungen, Arbeitsunzufriedenheit und Fluktuationstendenz Kündigung und Stellenwechsel verursachen. Sie rücken insbesondere die Bedeutung der Passung zwischen Jugendlichen und dem betrieblichen Kontext in den Vordergrund. (Autorenreferat, BIBB-Doku)