Beruflich integriert. Studienaussteiger

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Eine erste Zwischenbilanz zum Modellversuch "Berufliche Integration von Studienaussteigern" zog NRW-Arbeitsministerin Ilse Brusis Anfang des Jahres in Düsseldorf. "Rund ein Drittel der 122 Teilnehmer hat schon vor Ablauf des Versuches einen Job in einem Betrieb gefunden". Ziel des Projektes ist es, Studienaussteigern berufliche Alternativen aufzuzeigen. "Angesichts der hohen Zahlen von rund 60.000 Studienaussteigern in NRW muss auch seitens der Arbeitsmarktpolitik drüber nachgedacht werden, wie die Fähigkeiten dieser Menschen weiterhin produktiv für die Gesellschaft und für die Wirtschaft genutzt werden können". Zugangsvoraussetzung für die Teilnahme an dem einjährigen Modellversuch ist eine Studiendauer von mindestens sechs Semestern. Für den im Mai 1997 gestarteten Modellversuch waren 200 Studienaussteiger vorgesehen, von denen sich 122 in der Kernphase befinden und acht ihr Studium wieder aufgenommen haben. Das Durchschnittsalter der Teilnehmer beträgt 32 Jahre, die durchschnittliche Semesterzahl liegt bei 13. Das Arbeitsministerium fördert den Modellversuch mit 1,6 Millionen Mark, die Arbeitsverwaltung stellt 4,1 Millionen Mark bereit. Auch die Wirtschaft unterstützt das Projekt mit etwa 400.000 Mark. Die Universität Köln begleitet das Projekt wissenschaftlich. (HoF/ Text teilweise übernommen).

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