Betätigungsfelder vollzeitschulisch ausgebildeter Bauzeichner
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Der Beitrag stellt Ergebnisse von zwei Onlinebefragungen zum beruflichen Verbleib von schulisch ausgebildeten Bauzeichnern vor. Im Rahmen der qualitativ-explorativen Studie wurden 77 Bauzeichner des Abschlussjahrgangs 2010 drei Jahre lang während ihrer Berufseinstiegsphase beobachtet. Die Bewältigung dieser Statuspassage soll aus der subjektiven Perspektive der Probanden nachvollzogen und die biografischen Auswirkungen diskontinuierlicher Bildungsverläufe in den Blick genommen werden. Die Untersuchung soll aufzeigen, ob die vollzeitschulisch erworbenen Berufsabschlüsse als Bauzeichner auf dem regionalen Markt als gleichwertig akzeptiert werden mit den Berufsabschlüssen des dualen Systems. Hintergrund ist die Annahme, dass "in Ausbildungssegmenten, in welchen bisher duale Ausbildungsgänge den Normalfall darstellen, schulischen Ausbildungsformen das Etikett der zweiten Wahl anhaftet (NICKOLAUS 2006, 76)". Die Ergebnisse der Befragungen zeigen eine signifikant unterschiedlich erlebte Berufseinstiegsphase der Absolventen. Die beiden formal gleichwertigen Ausbildungsabschlüsse führen anscheinend informell zu disparaten Berufsbiografien, je nach Zugehörigkeit zu einem der beiden Ausbildungsgänge. (BIBB-Doku)
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