Auszubildende und Gesundheit im Handwerk : IKK-Studie. Die wichtigsten Ergebnisse einer Befragung von über 5000 Auszubildenden in Berlin und Brandenburg
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130053
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Berlin
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Abstract
Für eine Studie der Innungskrankenkasse Brandenburg und Berlin zu gesundheitlichen Aspekten rund um die Ausbildung wurden mehr als 5.000 Auszubildende in handwerklichen Berufen befragt. Zusätzlich einbezogen wurden 14 Oberstufenzentren. Gefragt wurde nach eventueller früherer Berufsausbildung, nach Berufswahl, Ausbildungs- und Berufszufriedenheit, nach Belastungen, Problemen und dem Leben in der Berufsschule. Auch das gesundheitliche Befinden, die Gesundheit im Alltag sowie Leistungsmotiv und Verantwortlichkeit sollten eingeschätzt werden. Einige Ergebnisse dieser Erhebung: Der Verlauf einer Ausbildung scheint häufig mit einer Desillusionierung einherzugehen. Besonders fällt auf, dass die positive Stimmung mit zunehmender Ausbildungsdauer unter allen Aspekten nachlässt. Wer vor Ausbildungsbeginn ein Praktikum absolvierte, zeigt indes eine viel positivere Einstellung zum Beruf. Die Partizipation bei Entscheidungsprozessen ist in kleinen Betrieben deutlich besser als in größeren Unternehmen. Der Praxisbezug des Berufsschulunterrichts wird von den Auszubildenden kritisch gesehen. Fast drei Viertel der Auszubildenden sind mehr oder weniger deutlich bereit, auch in anderen Regionen Deutschlands nach einer Beschäftigung zu suchen, wenn sie zu Hause keinen Arbeitsplatz finden. (BIBB2)