Humankapital als Zielvariable staatlicher Wirtschaftspolitik : Versuch einer Rechtfertigung bildungspolitischer Eingriffe aus dem Blickwinkel der Finanzwissenschaften
item.page.bibb.id
95638
Loading...
Date
Authors
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
Eul
item.page.bibb.publisherplace
Bergisch Gladbach u.a.
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
Die Arbeit untersucht aus finanzwissenschaftlicher Sicht die Bildungspolitik jeweils als Zielbereich der Allokations-, Distributions- und Stabilisierungsfunktion. "Die Funktionen des Humankapitals, die Rolle des Staates bei der Förderung von Bildungsaktivitäten und die Effekte, die von einer Vermehrung des individuellen und kollektiven Humankapitals auf die Gesamtgesellschaft und insbesondere auf die Ökonomie ausgehen, werden... ausführlich diskutiert." Zunächst erfolgt eine Bestandsaufnahme des Marktes für Bildung; anschliessend werden mögliche Motive staatlicher Bildungs- und Weiterbildungspolitik dargelegt. Bildungspolitik als Zielbereich der Allokationsfunktion, der Distributionsfunktion und der Wachstumspolitik steht im Mitelpunkt der nächsten Abschnitte. "Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass hoheitliche Eingriffe in den Bildungsmarkt finanzwissenschaftlich (anhand der Musgrave-Kriterien) gerechtfertigt werden können. Es ergibt sich jedoch keine Legitimation für eine Monopolisierung des Bildungsangebots. Es werden hingegen Massnahmen der Deregulierung gefordert, ein Rückzug des Staates aus dem Bildungsangebot und dafür eine effiziente Lösung der nachfrageseitigen Finanzierungsprobleme." (IAB2)
Description
Zugl.: Köln, Univ., DIss., 1995