Lehrstellenmangel nicht nur in den neuen Bundesländern
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Abstract
Die nach Abschluss des Berichtsjahres 1995/96 gezogene Ausbildungsstellenbilanz ergab erstmals für die Bundesrepublik insgesamt keinen Überschuss an Ausbildungsstellen. Die Zahl der neuen Lehrverträge ist 1996 in der Bundesrepublik weiter - wenn auch nur geringfügig - gestiegen. Bezogen auf den durchschnittlichen Jahrgang der altersspezifischen Bevölkerung ging die Quote der neuen Verträge zurück und hatte mit gut 65 Prozent den niedrigsten Stand seit Mitte der achtziger Jahre. Im Jahr 1996 wurden von den Ausbildungsverträgen in den alten Ländern etwas weniger als die Hälfte bei Industrie und Handel sowie fast zwei Fünftel im Handwerk vereinbart. Vor allem im Handwerk, aber auch bei den freien Berufen ging die Vertragszahl zurück. In allen drei Wirtschaftssektoren (Primärsektor, produzierendes Gewerbe und Dienstleistungsbereich) lag die Ausbildungsquote unter dem Niveau von 1992. Tabellarisch aufgeschlüsselt und analysiert wird die Zahl der Ausbildungsplätze nach Ausbildungsbereichen, nach Wirtschaftsgruppen in Westdeutschland, nach Berufsgruppen und nach Bundesländern. (BIBB2)