Individualisierung von Lernprozessen im Rahmen von produktionsorientierten Lernvorhaben der Gewerbeschule Bautechnik Hamburg (G19) zur Förderung der Ausbildungsreife
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160196
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Abstract
"Das Übergangssystem von den allgemeinbildenden über die berufsbildenden Schulen bis hin zur Aufnahme einer Ausbildung bzw. zum Eintritt in ein Arbeitsverhältnis befindet sich in einem ständigen Wandel. Mit den unterschiedlichen Maßnahmen wird das gemeinsame Ziel angestrebt, Jugendliche möglichst zügig ohne Reibungsverluste und Warteschleifen in die duale Ausbildung zu führen. Dabei steht zunehmend das Interesse des Jugendlichen im Mittelpunkt des pädagogischen Handelns. So werden Jugendliche aus oftmals prekären Lebenssituationen in den Produktionsklassen der Staatlichen Gewerbeschule Bautechnik Hamburg in der Entwicklung ihrer personalen und sozialen Kompetenzen unterstützt, die als bedeutsame Voraussetzungen für die Übernahme in eine betriebliche Ausbildung gelten. Die von den Lehrerinnen und Lehrer entwickelten und auf jeden einzelnen Schüler abgestimmten Maßnahmen werden vor dem Hintergrund der allgemeinen pädagogischen Diskussion zur Individualisierung des Lernens beschrieben. In diesem Zusammenhang wird auch der erforderliche Rollenwechsel von Lehrerinnen und Lehrern zu Lernbegleiterinnen und Lernbegleitern hervorgehoben." (Autorenreferat, BIBB-Doku)