Lernen und Wissensmanagement mit Hypermedien
item.page.bibb.id
123667
Loading...
Date
Authors
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.bibb.publisherplace
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
Forschungen zum Potenzial von Hypermedien zur Unterstützung des Wissenserwerbs haben euphorische Annahmen zur Lernförderung nicht bestätigen können. Sie haben gezeigt, daß Lernen mit Hypermedien nicht einfacher, sondern komplexer wird, vielfach zu Lernproblemen führt, eine hohe Lernkompetenz voraussetzt und durch prozessorientierte didaktische Maßnahmen unterstützt werden muss. Im ersten Teil des Beitrages wird der Forschungsstand zum Lernen mit Hypermedien dargestellt und kritisch diskutiert. Dabei wird auf zwei Arten der Verwendung von Hypermedien näher eingegangen: Hypermedien als Instruktionsmedien dienen der selbstgesteuerten Erschließung des in der Hypertextbasis vermittelten Wissens. Sie sind durch ein geringes Ausmaß an didaktischer Gestaltung gekennzeichnet. Hypermedien als Lernumgebungen sind dengegenüber durch ein hohes Maß an didaktischer Gestaltung und prozessorientierter Lernförderung gekennzeichnet. Im zweiten Teil des Beitrages wird auf Hypermedien und hypermediale Tools eingegangen, die bei der Bewältigung komplexer Aufgabenstellungen besondere Funktionen im Rahmen eines individuellen und kooperativen Wissensmanagements wahrnehmen können. Die Untersuchung von Möglichkeiten der Verwendung von Hypermedien und hypermedialer Tools für das Wissensmanagement wird als eine wichtige Aufgabe für die Förderung eines selbstgesteuerten ressourcenbasierten Lernens bei komplexen kognitiven Anforderungssituationen herausgestellt. (BIBB2)