Qualifikation und Langzeitarbeitslosigkeit

bibb.id2259
bibb.publisherplaceBerlin
dc.contributor.authorGrimm, Erika [Verfasser]
dc.contributor.authorStieler-Lorenz, Brigitte [Verfasser]
dc.contributor.editorArbeitsgemeinschaft Qualifikations-Entwicklungs-Management [Herausgebendes Organ]
dc.contributor.otherArbeitsgemeinschaft Qualifikations-Entwicklungs-Management
dc.coverage.spatialDE
dc.date.accessioned2018-12-17T09:43:22Z
dc.date.available2018-12-17T09:43:22Z
dc.date.issued1995
dc.description.abstractDen Ausgangspunkt der Untersuchung bildet die Einordnung der Erwerbslosigkeit in den gesellschaftlichen Kontext. Dabei verweisen die Verfasser auf die Verknüpfung von individuellen und sozialen Folgen der Langzeitarbeitslosigkeit für die Gesellschaft. Moderne Gesellschaften sind Arbeitsgesellschaften, in denen die Erwerbstätigkeit die Quelle sozialer Integration ist. Demzufolge setzt sich die Ausgrenzung der Langzeitarbeitslosen aus der Erwerbstätigkeit auch in bestimmten Formen der Ausgrenzung aus der Arbeitsgesellschaft fort. Langanhaltende Erwerbslosigkeit ist deshalb eines der wichtigsten sozialen Probleme in der Gegenwart, das gesamtgesellschaftlicher Lösungen bedarf. Massnahmen gemäss dem derzeitigen Arbeitsförderungsgesetz (AFG) wirken sich zweifelsohne positiv auf den Erhalt der Qualifikation der Langzeitarbeitslosen aus und tragen zu deren sozialer Integration während des Förderzeitraums bei; da sie aber zeitlich begrenzt sind und nur eine relativ kleine Gruppe erfassen, setzt der soziale Ausgrenzungsmechanismus für die meisten Betroffenen nach Abschluss der Förderung erneut ein. Um diesen Kreislauf zu durchbrechen, begründen die Verfasser die Schaffung einer sozialen Infrastruktur: Stabile Beschäftigungs- und Integrationsfelder sind zu erschliessen, die den Qualifikations- und Sozialisationserhalt gewährleisten. Diese Massnahmen sind um so dringender, als die Untersuchungsergebnisse belegen, dass mit anhaltender Erwerbslosigkeit trotz kurzfristiger Förderungen sich negative Folgen, wie z.B. Resignation, Zukunftspessimismus, Realitätsverlust oder Qualifikationsverlust u.ä., einstellen. In bezug auf ungeförderte bzw. geförderte Langzeitarbeitslose zeigen sich weitere tiefgreifende Unterschiede in den Auswirkungen von Langzeitarbeitslosigkeit. (BIBB)
dc.format.accompanyingmaterialzahlr. Literaturangaben
dc.format.extent75 S.
dc.format.illustrationAbb.
dc.identifier.issn0944-4092
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/686359
dc.language.isode
dc.relation.ispartofQUEM-Report : Schriften zur beruflichen Weiterbildung ; Analysen, Diskussionen, Empfehlungen ; 32
dc.relation.ispartofSchriften zur beruflichen Weiterbildung in den neuen Ländern
dc.relation.ispartofLangzeitarbeitslosigkeit Ost
dc.subject.classificationG 1.2 Arbeitsmarkt
dc.subject.classificationG 2.1.4 Regionalisierung
dc.subject.classificationG 1.2.3.1 Potenziale
dc.subject.classificationI 2.1.1 Neue Bundesländer
dc.subject.classificationI 2.1.1.6 Berlin
dc.subject.classificationI 2.1.1.5 Sachsen-Anhalt
dc.subject.classificationI 2.1.1.3 Sachsen
dc.subject.otherArbeitslosigkeit
dc.subject.otherLangzeitarbeitslosigkeit
dc.subject.otherRegionaler Arbeitsmarkt
dc.subject.otherArbeitsloser
dc.subject.otherDauerarbeitsloser
dc.subject.otherQualifikationspotenzial
dc.subject.otherQualifikation
dc.subject.otherEntwicklung
dc.subject.otherQuantitative Angaben
dc.subject.otherOstdeutschland
dc.subject.otherBerlin
dc.subject.otherDresden
dc.subject.otherSachsen
dc.subject.other1991-1994
dc.titleQualifikation und Langzeitarbeitslosigkeit
dc.typeBuch

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