Stabile Bedeutung beruflich-betrieblicher Bildung bei Ausdifferenzierung der Bildungswege

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"In diesem Beitrag werden Argumente des gegenwärtigen wissenschaftlichen Diskurses zur Zukunftsfähigkeit der Berufsbildung und einer angenommenen Akademisierung in den Betrieben kritisch mit den Ergebnissen einer Expertenbefragung sowie einer quantitativen Betriebsbefragung zur Qualifikationsbedarfsdeckung konfrontiert. Insbesondere die Annahmen zu Konkurrenzen zwischen beruflich und hochschulisch ausgebildeten Fachkräften zuungunsten der betrieblichen Fachkräfte und damit einhergehendem Bedeutungsverlust betrieblicher Bildung werden beleuchtet. Demgegenüber zeigen die Ergebnisse der Expertenbefragung, dass Betriebe verstärkt auf interne Rekrutierungsmuster setzen und verschiedene Initiativen entwickeln, um die Vorteile der betrieblichen Kompetenzentwicklung mit akademischem Wissenserwerb zu verknüpfen. Ebenso verweisen die Ergebnisse einer quantitativen Betriebsbefragung nicht auf eine beginnende breitflächige Akademisierung hin. Vielmehr scheint sich hier zu bestätigen, dass Betriebe auch zukünftig auf Belegschaften mit vielfältigem Bildungshintergrund und entsprechend unterschiedlichen Kompetenzprofilen setzen." (Autorenreferat, BIBB-Doku)

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