Eine Aufgabe, die kein Thema ist: Ausstattung von beruflichen Lernorten
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134089
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Abstract
Die Ausstattung und Einrichtung beruflicher Ausbildungsstätten ist bislang in der Literatur selten vertieft thematisiert worden. Die Aufsatzfolge von Karl Gotter aus dem Jahre 1922 zur Ausstattung von beruflichen Lernorten weist immer noch eine gewisse Aktualität auf. Hierin werden die baulichen Anforderungen, die Ausstattung und die Einrichtung von Unterrichtsräumen am Beispiel von Eisenbahnwerkschulen beschrieben. Nach dem ersten Weltkrieg wurden solche Themen, auch im Zusammenhang mit den entstehenden "Lehrmitteldiensten" verstärkt aufgegriffen. Für den technischen Bereich hat der Deutsche Ausschuss für Technisches Schulwesen (DATSCH) dahin gewirkt, berufsschulisches Lernen durch Anschauungsmittel zu fördern. Werkberufsschulen waren neben Lehrwerkstätten damals ein sichtbares Zeichen für die aufkommende industrielle Lehrlingsausbildung. Der nachgedruckte zweiteilige Artikel von Glotter behandelt die baulichen, schultechnischen, hygienischen und geschmacklichen Anforderungen an Unterrichtsräume in Werkschulen. Beschrieben werden u.a. die Anforderungen an Größe und Ausstattung der Räume, die Einrichtung der Unterrichtsräume für Physik und Chemie, der Bau und die Aufstellung von Schränken, die Beleuchtung, die hygienischen Anforderungen an Gebäude und Unterrichtsräume. (BIBB-Doku)