Interessenpolitik und Beruflichkeit : Inwieweit obliegt die Ermöglichung beruflicher Entwicklung durch "arbeitsplatznahe Weiterbildung" allein dem Betriebsinhaber?

bibb.id174562
bibb.voevzlinkhttps://res.bibb.de/vet-repository_763767
dc.contributor.authorLotter, Markus [Verfasser]
dc.date.accessioned2018-12-17T19:39:58Z
dc.date.available2018-12-17T19:39:58Z
dc.date.issued2015
dc.description.abstract"Eine ständige Veränderung in der Wirtschafts- und Arbeitswelt erfordert einen lebenslangen Lernprozess. Die klassische Weiterbildung wird durch die "arbeitsplatznahe Weiterbildung" verdrängt. Der Arbeitsplatz gewinnt immer mehr als Lernmedium und als Filter für Qualifizierungsinhalte an Bedeutung. Von konkreten Arbeitsplatzaufgaben wird zu allgemeinen Grundlagen übergegangen. Die "arbeitsplatznahe Weiterbildung" fällt stärker als früher unter das Direktionsrecht des Arbeitgebers, weil der Zugang zu Weiterbildungsmaßnahmen immer noch Chefsache ist. Insbesondere ältere Arbeitnehmer, Teilzeitbeschäftigte und Arbeitnehmer mit Familienpflichten sind von dieser Auswahl betroffen, wenn der Arbeitgeber ein "cost-benefit-Denken" praktiziert. Vor diesem Hintergrund wird die Ausgangsfrage aufgegriffen, um durch eine Literaturstudie zu analysieren, wie das Mitbestimmungsrecht bei der Einführung von betrieblichen Berufsbildungsmaßnahmen (§ 97 Abs. 2 BetrVG) den Beschäftigten den Zugang zum Konzept "lebenslanges Lernen" ermöglicht und ihre Beschäftigungen im Betrieb sichert und fördert. Im Rahmen der Interessenpolitik ist zu erörtern, ob die Berufsbildung eine Voraussetzung für gesellschaftliche Freiheit, sozialen Aufstieg und Sicherung des gesellschaftlichen Status ist. Es ist zu prüfen, ob der Betriebsrat als institutionelle Schutzinstanz verhindern kann, dass durch Teilnehmerauswahl eine soziale Ungleichheit bei der "arbeitsplatznahen Weiterbildung" aufrechterhalten wird. Der Diskussionsbeitrag soll zum Widerspruch, zur kritischen Prüfung und zur weiteren Diskussion auffordern." (Autorenreferat; BIBB-Doku)
dc.description.versionreferiert
dc.format.extent17 S.
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/763767
dc.language.isode
dc.relation.ispartofBerufs- und Wirtschaftspädagogik - online
dc.relation.ispartofvolume(2015), H. 29
dc.rightsNamensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/
dc.subject.classificationS 1.5.3 Betriebliche Weiterbildung
dc.subject.classificationS 3.5.4 Sozialpartner
dc.subject.otherBetriebliche Weiterbildung
dc.subject.otherLernen am Arbeitsplatz
dc.subject.otherArbeitgeberinteresse
dc.subject.otherMitbestimmung
dc.subject.otherBetriebsrat
dc.subject.otherWeiterbildungsbeteiligung
dc.titleInteressenpolitik und Beruflichkeit : Inwieweit obliegt die Ermöglichung beruflicher Entwicklung durch "arbeitsplatznahe Weiterbildung" allein dem Betriebsinhaber?
dc.typeElektronische Ressource
dc.typeZeitschriftenaufsatz

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