Das Kaufmännische: kaufmännische Bildung in der Ausbildungsvorbereitung
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Abstract
"Probleme im Übergang von Schule in den Beruf werden sich zunehmend zu einem Kernbereich der Berufsbildung entwickeln. Reformbemühungen sind bestrebt, die Funktion dieses Sektors als 'Auffangbecken' oder 'Warteschleife' abzulösen, und ihm statt dessen ein eigenständiges und berufsqualifizierendes Profil zu geben. Exemplarisch wird im Beitrag der Entwurf zur Berufsvorbereitungsschule in NRW aufgenommen. Dabei wird insbesondere dargestellt, wie 'das Kaufmännische' Eingang in die curricularen Strukturen findet. Es kann festgestellt werden, dass eine starke Ausrichtung auf den vermeintlichen Königsweg der Berufsbildung - die duale Berufsausbildung - stattfindet. Dies zeigt sich zum einen in den aufgenommenen Lerninhalten, zum anderen durch das curricular-didaktische Rahmenkonzept (Lernfeldkonzept), das hier zur Orientierung dienen soll. Es könnte damit vorrangig um eine Qualifizierung und eine verwertungsorientierte Perspektive durch Lernen an berufs- resp. bereichsspezifischen Anforderungssituationen gehen. Gleichzeitig weist die Zielgruppe einen besonderen Bedarf für einen persönlichen Entwicklungsraum und damit verbundene intensive und individuelle Begleitung auf. Dieses Spannungsverhältnis von Subjektorientierung und Anforderungsorientierung ist durch die Lehrenden in ihrer täglichen Curriculum- und Unterrichtsarbeit aufzunehmen und stellt sich somit auch als Herausforderung, der in der Lehrerausbildung zu begegnen ist. Dies wird exemplarisch an der Lehrerausbildung angedeutet." (Autorenreferat, BIBB-Doku)