Wie lässt sich ein Anspruch auf Weiterbildung rechtlich gestalten? : Rechtliche Instrumente im Arbeits- und Sozialrecht ; Expertise im Auftrag der Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung
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Bonn
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Abstract
Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat drei neue Studien in Auftrag gegeben, in welchen das Thema Weiterbildung im Kontext der Debatten zur Reform der Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik und der Weiterentwicklung der sozialen Sicherungssysteme aufgegriffen wird. Die Weiterentwicklung der Arbeitslosenversicherung zu einer Arbeitsversicherung (Schmid 2008) rückt neben der Absicherung von Beschäftigungsrisiken bei Übergängen verstärkt die Förderung von beruflichen Entwicklungschancen ins Blickfeld. Hier hat Weiterbildung einen zentralen Stellenwert. Die drei Expertisen behandeln folgende Aspekte: die Weiterbildungsbeteiligung (Käpplinger et al. 2013), die Organisation und Finanzierung der Weiterbildung (Kruppe 2012) sowie - in der vorliegenden Studie - die rechtliche Gestaltung von Weiterbildungsansprüchen. Die vorliegende Expertise betont die Bedeutung, die Weiterbildung als Element eines 'sozialen Rechts im sozialen Rechtsstaat' hat, und sieht darin einen wichtigen Regelungsauftrag für den sozialen Rechtsstaat. Die Expertise beschreibt den Stand des geltenden Rechts und benennt den Handlungsbedarf. Relevante Regelungsbereiche sind u. a. worauf Rechte bestehen sollen und wer die Finanzierung trägt. Die Expertise enthält eine Vielzahl von Hinweisen, Anregungen und konkreten Reformvorschlägen für die Ausgestaltung eines Rechts auf Weiterbildung und unterstreicht die Bedeutung einer ausgebauten Weiterbildungsinfrastruktur sowie die Beteiligung der (lokalen) Akteure für die wirksame Umsetzung." (Textauszug, BIBB-Doku)