Was willst Du denn da? : Entwicklung beruflicher Identität in geschlechtsunkonventionellen Berufen - eine Einzelfallstudie

bibb.citedinbibbZitation von einer BIBB-Publikation
bibb.id175000
bibb.voevzlinkhttps://res.bibb.de/vet-repository_763903
dc.contributor.authorRichter, Katja [Verfasser]
dc.contributor.authorJahn, Robert W. [Verfasser]
dc.date.accessioned2018-12-17T19:41:28Z
dc.date.available2018-12-17T19:41:28Z
dc.date.issued2015
dc.description.abstract"Der Beruf gilt als zentraler Ort beruflicher Sozialisation, die auch in modernen Industrienationen eine geschlechtstypische Rollenverteilung vorsieht. Im Rahmen vorberuflicher Sozialisationsprozesse werden Personen mit "geschlechtstypischen" Bündeln an Stereotypen und Verhaltensanforderungen konfrontiert. Geschlechtstypische Rollenmuster beeinflussen indirekt Berufswahl und -entscheidung über das geschlechtsspezifische Berufsimage (Gottfredson 1981). Eine genderkonforme Berufswahl bestimmt ferner Sozialprestige und ist mit der Entwicklung beruflicher Identität verbunden (Heinz 1995, 19). Marcia´s (1980) Identitätsmodell enthält Dimensionen der Exploration und inneren Verpflichtung, die den Identitätsstatus bestimmen und Auskunft über Engagement und Motivation geben. Berufliche Identitätsentwicklung gilt dabei als biographischer Prozess, in dem u. a. durch Modelllernen und die Auseinandersetzung mit Rollen(vor)bildern eine Passung zwischen inneren Identitätsprojekten und äußerer Realität herzustellen ist. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, warum junge Menschen geschlechtsunkonventionelle Berufswege einschlagen und wie sich dies auf Identitätsentwicklung und berufliches Commitment auswirkt. Dazu wurden acht Auszubildende in einem männer- und frauendominieren Beruf interviewt und analysiert. Ergänzend wurde ein Fragebogen zur Erfassung beruflichen Commitments eingesetzt. Es zeigt sich, dass die Mechanismen der geschlechtsspezifischen horizontalen Segregation des Arbeitsmarktes relativ stabil sind und auf das Denken und Handeln der Jugendlichen Einfluss haben, diese aufgrund starker alternativer Rollenmodelle oder aufgrund der Marktbedingungen ausgesetzt werden. Dies steht in komplexer Wechselwirkung zur Entwicklung beruflicher Identität." (Autorenreferat; BIBB-Doku)
dc.description.versionreferiert
dc.format.extent27 S.
dc.format.illustrationLiteraturverz.; Abb.
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/763903
dc.language.isode
dc.relation.ispartofBerufs- und Wirtschaftspädagogik - online
dc.relation.ispartofvolume(2015), H. 29
dc.rightsNamensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/
dc.subject.classificationL 5 Beratung & Orientierung
dc.subject.classificationG 2.4.5 Gender Mainstreaming
dc.subject.classificationG 2.4.4 Biografiegestaltung
dc.subject.otherBerufliche Sozialisation
dc.subject.otherBerufswahl
dc.subject.otherGeschlechterrolle
dc.subject.otherBerufliche Identität
dc.subject.otherMännerberuf
dc.subject.otherFrauenberuf
dc.titleWas willst Du denn da? : Entwicklung beruflicher Identität in geschlechtsunkonventionellen Berufen - eine Einzelfallstudie
dc.typeElektronische Ressource
dc.typeZeitschriftenaufsatz

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