Einstellungen zur Bildung und bevorzugte Bildungswege in der Tschechischen Republik
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126006
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Abstract
Der Artikel beschäftigt sich mit den veränderten Einstellungen zur Bildung infolge der Umgestaltung von Wirtschaft und Gesellschaft in der Tschechischen Republik. Er analysiert, warum die Anstrengungen der jüngeren Generation zur Erreichung höherer Qualifikationen nicht zu Aufwärtsmobilität führen und welche Barrieren den Zugang zur Hochschulbildung verhindern. Angesichts der Bedeutung des lebenslangen Lernens werden Einstellungen zur Weiterbildung untersucht, die von den Jugendlichen als auch von Erwachsenen unterbewertet wird. Stellenwert und Prestige der Bildung sind infolge der sozioökonomischen Veränderungen nach 1989 gestiegen. Im Vergleich zu den entwickelteren Ländern misst die tschechische Bevölkerung der Bildung als Faktor für den Erfolg im Leben immer noch weniger Bedeutung bei. Zudem ist eine sehr geringe intergenerationelle Bildungsmobilität vorhanden. (BIBB2)