Aktive Arbeitsmarktpolitik und Gender Mainstreaming : Strukturen von Teilnahme und Verbleib bei ausgewählten Instrumenten der Bundesanstalt für Arbeit

bibb.id81889
bibb.publisherplaceNürnberg
dc.contributor.authorMüller, Petra [Verfasser]
dc.contributor.authorKurtz, Beate [Verfasser]
dc.contributor.authorEngelbrech, Gerhard [Herausgeber]
dc.contributor.editorInstitut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung [Herausgebendes Organ]
dc.contributor.otherInstitut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung
dc.date.accessioned2018-12-17T10:29:16Z
dc.date.available2018-12-17T10:29:16Z
dc.date.issued2002
dc.description.abstract"Dem Erfolg von Strategien zur aktiven Arbeitsmarktpolitik wird in jüngster Zeit politisch wie auch wissenschaftlich verstärkt Aufmerksamkeit geschenkt. Bislang fristen Fragen nach geschlechtsspezifischen Aspekten dabei eher ein Schattendasein. Hier setzt der Beitrag an: Er liefert Ergebnisse zum Zugang von Frauen zu Massnahmen, Leistungen und Programmen der Bundesanstalt für Arbeit sowie zu ihrem Verbleib nach Massnahmeende im Vergleich zu Männern. Zusätzlich werden verschiedene Zielgruppen unter den Frauen fokussiert. Die Untersuchung bezieht sich auf die Jahre 1998 bis 2001. Es kann gezeigt werden, dass in der aktiven Arbeitsmarktpolitik Theorie und Praxis des Gender Mainstreaming in Deutschland erst in Ansätzen übereinstimmen: Frauen sind im Vergleich zu ihrem Anteil an den Arbeitslosen bei den beschäftigungsbegleitenden Leistungen nach dem SGB III unterrepräsentiert, bei denen ihre Verbleibschancen besonders hoch sind. Dagegen sind sie bei Qualifizierungsmassnahmen überrepräsentiert, haben dort aber eine schlechtere Verbleibsquote als Männer. Bei besonders förderungsbedürftigen Gruppen, wie z.B. langzeitarbeitslosen oder älteren Frauen tragen die Massnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik bislang nur in geringem Ausmass dazu bei, die Vermittlungshemmnisse zu überwinden. Die stärkere Umsetzung von Gender Mainstreaming ist eine Aufgabe, bei deren Umsetzung über die Arbeitsverwaltung hinaus auch Politik und Wirtschaft gefragt sind. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass unter dem Blickwinkel einer dem Gegenstand angemessenen Evaluation auch wissenschaftlich kein Weg an einer stärkeren Einbeziehung geschlechtsspezifischer Aspekte vorbei führt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
dc.format.extentS. 207-260
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/693889
dc.language.isode
dc.relation.ispartofArbeitsmarktchancen für Frauen / Gerhard Engelbrech [Hrsg.]
dc.subject.classificationG 1.2 Arbeitsmarkt
dc.subject.classificationG 2.4.5 Gender Mainstreaming
dc.subject.classificationS 3.5.2.1 Bundesagentur für Arbeit
dc.subject.classificationS 2.3.2 Programme in der Berufsbildung
dc.subject.classificationG 2.5.4 Qualifizierungs- & Ausbildungskonzepte
dc.subject.classificationG 2.4.1 Bildungs- und Berufswege
dc.subject.classificationG 2.4.4 Biografiegestaltung
dc.subject.classificationI 2.1.1 Neue Bundesländer
dc.subject.classificationI 2.1.2 Alte Bundesländer
dc.subject.otherFrauen
dc.subject.otherArbeitsmarktpolitik
dc.subject.otherGender Mainstreaming
dc.subject.otherBundesanstalt für Arbeit
dc.subject.otherArbeitsmarktpolitische Maßnahme
dc.subject.otherQualifizierungsmaßnahme
dc.subject.otherBeruflicher Verbleib
dc.subject.otherQuantitative Angaben
dc.subject.otherOstdeutschland
dc.subject.otherWestdeutschland
dc.subject.other1998-2001
dc.titleAktive Arbeitsmarktpolitik und Gender Mainstreaming : Strukturen von Teilnahme und Verbleib bei ausgewählten Instrumenten der Bundesanstalt für Arbeit
dc.typeText
dc.typeSammelbandbeitrag

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