Arbeitsmarktpolitik : berufliche Bildung - eine Strategie zur Modernisierung der ostdeutschen Wirtschaft
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110570
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Abstract
Der Autor stellt Überlegungen zum Beitrag der beruflichen Bildung bei der Modernisierung der ostdeutschen Wirtschaft an. Dabei werden zunächst die unterschiedlichen Interessen an der beruflichen Bildung herausgestellt (individuelle, arbeitsmarktliche, betriebliche, gesamtwirtschaftliche und Trägerinteressen). "Der Interessenabgleich in der beruflichen Bildung kann - innerhalb des geltenden institutionellen Rahmens - am besten in lokalregionaler Kooperation von potentiellen Teilnehmern, Arbeitsämtern, Betrieben und Kammern, Bildungsträgern sowie Vertretern von Arbeitgebern und Gewerkschaften erfolgen." Hierzu werden folgende Schlussfolgerungen gezogen: "- Expansion und Innovation der beruflichen Bildung können bei vorhandenen Institutionen und Lehrkräften ansetzen und an einem hohen Qualifikations- und Weiterbildungsniveau anknüpfen. - Die neuen Inhalte beruflicher Bildung sind zunächst für die fünf Interessengruppen getrennt zu bestimmen und nach Interessenabgleich in pluraler Trägerschaft zu vermitteln. - Das gegenwärtige Konzept, in der Umbruchsphase Zeiten der Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit für berufliche Bildung zu nutzen ist richtig, aber für die erwartete Millionen-Erwerbslosigkeit unzureichend und im AFG-Rahmen finanziell, instrumentell und inhaltlich kaum geeignet ausgestattet." (IAB2)