Geschlechtsspezifische Aspekte des Berufsgrundbildungsjahres in Hessen und ihre Auswirkungen auf den Übergang in Ausbildung

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Die Situation junger Frauen in der beruflichen Bildung ist einerseits geprägt von einem segmentierten Berufsbildungssystem und andererseits beeinflusst von der Entwicklung hin zur Dienstleistungsökonomie. Was dies für jene jungen Frauen bedeuten kann, die in Schulformen des Übergangssystems verbleiben und nicht über höhere allgemeinbildende Schulabschlüsse verfügen, zeigen exemplarisch Ergebnisse einer Evaluationsstudie zum Berufsgrundbildungsjahr in Hessen, die im Beitrag vorgestellt werden. Ziel dieser Evaluation war es, mögliche positive Auswirkungen einer neuen hessischen Verordnung zum Berufsgrundbildungsjahr auf die Übergänge in berufliche Bildung zu erfassen. Die Ergebnisse lassen den Schluss zu, dass neben dem von Baethge, Solga und Wieck konstatierten "Elend der jungen Männer" auch junge Frauen, die in berufsvorbereitenden Maßnahmen verbleiben, elende Ausgangspositionen für den Übergang in eine reguläre Ausbildung haben. Die Untersuchungsergebnisse bestätigen die Persistenz geschlechtsgebundener Berufswahlentscheidungen. (BIBB-Doku)

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