Der zweite Arbeitsmarkt - Sprungbrett oder Sackgasse?

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Berlin

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Abstract

Das Material ist eine kritische Auseinandersetzung mit der bisherigen Praxis der beruflichen Weiterbildung in Ostdeutschland, die sehr häufig dazu diente, einen Teil der massenhaft freigesetzten Erwerbspersonen für eine bestimmte Zeit aufzufangen. Die Verfasser verweisen auf die besondere Schwierigkeit, anforderungsgerechte oder bedarfsorientierte Weiterbildung in einer Region zu organisieren, in der der künftige Bedarf der noch fehlenden Betriebsneugründungen noch nicht bekannt ist. Ähnlich kompliziert ist der Umgang mit Arbeitnehmern, die zur Arbeitslosigkeit verurteilt und dadurch demotiviert sind. Die für sie geplante Zwischenlösung in Form von Gesellschaften zur Arbeitsbeschaffung, Beschäftigung und Strukturentwicklung (ABS- Gesellschaften) hat aus der Zeitperspektive nicht die erhofften Ergebnisse gebracht. Querschnitt- und Längsschnittuntersuchungen ergeben u.a., dass konzeptionelle Veränderungen unerlässlich sind, die von dem Prinzip ausgehen, dass die Verantwortung für die berufliche Weiterbildung auf die Unternehmen zur Stärkung des Lernorts Betrieb zu verlagern ist. (BIBB2)

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