Fokus auf Sprache im Fach Wirtschaft in der Ausbildungsvorbereitung
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Abstract
„Die Ausbildungsvorbereitung am Übergang zwischen Schule und Berufsausbildung vollzieht sich in Nordrhein-Westfalen u. a. im Rahmen so genannter Qualifizierungsbausteine. Diese Qualifizierungsbausteine sind laut Berufsbildungsgesetz „inhaltlich und zeitlich abgegrenzte Lerneinheiten […], die aus den Inhalten anerkannter Ausbildungsberufe entwickelt werden“ (BBiG § 69 Abs. 1). Ziel ist die Förderung der für den jeweiligen Beruf relevanten und notwendigen Handlungskompetenz, d. h. das ‚Fitmachen‘ für danach. Dies impliziert die fachliche Anbindung an eine (duale) Berufsausbildung im (hier spezifisch betrachteten) kaufmännischen Bereich. Es fordert aber auch, die Lernenden an die besonderen sprachlichen Anforderungen einer kaufmännischen Ausbildung und späteren Tätigkeit im Sinne einer Berufsbildungssprache heranzuführen (Kimmelmann 2010, 437 ff.). Die Basis für diesen Beitrag bilden Inhalte und Daten, die im Projekt QBi – Qualifizierungsbausteine inklusiv in einer dualisierten Ausbildungsvorbereitung entwickelt und erhoben wurden. Der Beitrag skizziert aus dieser Arbeit resultierend exemplarisches Material des teilnehmenden kaufmännischen Berufskollegs in Dortmund und verdeutlicht daran grundlegende Möglichkeiten einer sprachsensiblen Gestaltung von berufsbezogenem Fachunterricht.“ (Autorenreferat; BIBB-Doku)