Chancen und Probleme der tarifpolitischen Gestaltung betrieblicher Weiterbildung

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Abstract

"Die zunehmende Bedeutung der Weiterbildung für die Sicherung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Beschäftigten veranlasst die Gewerkschaften, Tarifverträge für die Weiterbildung abzuschliessen und Weiterbildung zu einem Thema qualitativer Tarifpolitik zu machen. Die Autoren vom Forschungsinstitut für Arbeit,Technik und Kultur (FATK) Tübingen beschreiben betriebliche Umgangsweise und Effekte des Qualifizierungstarifvertrags für den Öffentlichen Dienst (2005/2006) und vergleichen sie mit dem Qualifizierungstarifverträgen der M & E Industrie in Baden-Württemberg und der bundesweiten Branchenregelung (2001 und 2006). Einbezogen wird vom Typ her auch der Tarifvertrag im Versicherungsgewerbe (2007). Vorliegende Evaluierungen des Instituts zeigen, dass diese Tarifverträge bei aller Unterschiedlichkeit in der Wirkung im einzelnen zunächst ein 'Fuss in der Tür' sind. Wenn die Gewerkschaften aber mehr erreichen wollen, also den Wirkungsgrad tariflicher Qualifizierungen erhöhen, Defizite der betrieblichen Weiterbildung abbauen und sich als einflussreicher Akteur in der Weiterbildung etablieren wollen, kann es mit den bisherigen Reglungen nicht getan sein. Der Beitrag zeigt mögliche Weiterentwicklungen auf, die die bisherigen Erfahrungen im Umsetzungsprozess reflektieren. (Hrsg., BIBB-Doku)

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