Individualisierte Professionalisierung als berufliche Identitätsarbeit in der modernen Arbeitswelt : Berufliche Curricula vom Subjektstandpunkt neu denken
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182981
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Abstract
"Berufsschulen haben den Auftrag, junge Menschen zur Bewältigung und Mitgestaltung einer dynamischen, komplexen Arbeitswelt zu befähigen (vgl. Kultusministerkonferenz KMK 2011). In diesem Beitrag wird die These vertreten, dass dies im Rahmen lernfeldbasierter Curricula nur sehr begrenzt gelingt und dass es notwendig scheint, berufliche Curricula vom Subjektstandpunkt aus neu zu denken. Exemplarisch wird dies mithilfe identitätstheoretischer und entwicklungspsychologischer Ansätze im Rahmen qualitativer Fallstudien mit Auszubildenden im Hamburger Einzelhandel aufgezeigt. Die Autorin plädiert für das Leitbild einer individualisierten Professionalisierung als Form moderner Beruflichkeit, um die Generierung expansiver Lernziele (vgl. Holzkamp 1995) zur Nutzung und Ausweitung von Handlungsspielräumen zu fördern." (Autorenreferat; BIBB-Doku)