Berufsbildung: unausgewogene Reformpläne
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126131
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Abstract
Im Zusammenhang mit der anstehenden Nobellirung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) skizziert der Beitrag die im Februar 2004 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) veröffentlichten Eckpunkte der Bundesregierung zur Reform der beruflichen Bildung. Begrüsst werden u.a. die Überlegungen zu einer zweijährigen, gestuften und weniger komplexen Ausbildungszeit sowie die beabsichtigte Vereinfachung der Gremienstruktur beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) mit einer entsprechenden Verschlankung und Beschleunigung der jeweiligen Ordnungsverfahren. Als nicht sachgerecht abgelehnt wird dagegen u.a. das vorgeschlagene Stimmrecht von Berufsschullehrern in den Berufsbildungsausschüssen der Kammern. Darüber hinaus werden erweiterte Kündigungsmöglichkeiten, die Streichung von Sonderrechten der Jugend- und Auszubildendenvertreter sowie eine "Neudefinition der Angemessenheit" einer in vielen Bereichen zu hoch angestiegenen Ausbildungsvergütung gefordert. (BIBB2)