Vollzeitschulische Berufsausbildung auf dem Prüfstand : über aktuellen Stand, Probleme und Perspektiven am Beispiel der Erzieher/innen-Ausbildung
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Abstract
Die Berufsausbildung zur Erzieherin auf fachschulischer Ebene stellt in Deutschland nach wie vor die Regel dar trotz zahlreicher Reformvorschläge, die größtenteils nicht über den Rahmen schulischer Ausbildungsstruktur hinausgehen und damit von den gängigen akademischen Ausbildungswegen in anderen europäischen Ländern abweichen. Der Beitrag nimmt eine aktuelle Bestandsaufnahme der Erzieherausbildung an der Fachschule für Sozialpädagogik vor und diskutiert die Herausforderungen und Perspektiven dieser Ausbildungsform. Wie in der Vergangenheit geht es dabei auch aktuell um institutionelle, professionstheoretische, ausbildungsorganisatorische, curriculare und didaktische Fragen: Das heißt um die Zukunft der Fachschule für Sozialpädagogik, das Problem der fehlenden Durchlässigkeit, um die Qualität der Ausbildung und um das Verhältnis von Theorie und Praxis. Eine große Herausforderung bedeutet die Lernortkooperation von Fachschule und Praxisstelle, deren Stand und Probleme im Beirag dargestellt werden. Mit Blick auf die Perspektiven plädiert der Autor dafür, die schulische Berufsausbildung im Gesamtsystem der beruflichen Bildung stärker wahrzunehmen. Er verweist auf die größere Durchlässigkeit dieses Ausbildungsweges und die größere Chance, frühzeitige Selektionsprozesse rückgängig zu machen. (BIBB-Doku)