Übergangsmanagement - ein Modell zur sozialen Integration jugendlicher Strafentlassener
item.page.bibb.id
133527
Loading...
Date
Authors
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.bibb.publisherplace
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
Für das Übergangsmanagement für junge Strafgefangene gibt es noch keine Standards und institutionalisierte Strukturen. Reintegrationsmaßnahmen haben insofern einen experimentellen Charakter. Am Beispiel der Justizvollzugsanstalt Wiesbaden (JVA) wird im Beitrag das praktizierte Modell der sozialen Reintegration erläutert. Das dortige Übergangsmanagement wurde durch ein vom BMBF gefördertes Modellprojekt konzeptionell vorbereitet. Seit März 2005 fördert das Hessische Justizministerium das Projekt Arbeitsmarktintegration für jugendliche Strafentlassene (ArJuS), an dem auch die JVA Wiesbaden teilnimmt. ArJuS liegt die Vorstellung zugrunde, dass eine dauerhafte Wiedereingliederung in Arbeit und Beschäftigung ein bestimmender Faktor zur Rückfallvermeidung ehemaliger Strafgefangener ist. Voraussetzungen dazu sind Chancen zur (berufs-)biografischen Neuorientierung während der Haftzeit und Anschlussoptionen nach Haftende. Ein erfolgreiches Übergangsmanagement ist auf das Zusammenspiel der regionalen Akteure (Arbeitsmarkt, Wirtschaft, (Aus-)Bildungssektor und sozialer Bereich) angewiesen. Erfolgsentscheidend ist eine wirkungsvolle Verschränkung von regionalen Institutionen, Einzelfallarbeit und individueller Betreuung nach der Entlassung. (BIBB-Doku)