Die Ausbildung des zukünftigen Ingenieurs
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Abstract
Ausgehend von einer Betrachtung des Wandels und der Ausweitung der Berufsanforderungen an Ingenieurberufe werden die Ansprüche an eine adäquate Aus- und Weiterbildung formuliert. Es wird festgestellt: "Es trifft zu, dass das Faktenwissen über integrierte Bausteine, Programme und Computer usw. in starkem Wandel begriffen ist. Der Ingenieur, der beispielsweise die Datenblätter seiner meistverwendeten integrierten Schaltungen fast auswendig hersagen kann, muss immer wieder Neues Lernen und das Alte vergessen. Dabei darf man aber nicht übersehen, dass das wesentliche Handwerkszeug des Ingenieurs nicht sein Faktenwissen, sondern sein Grundlagen- und sein Methodenwissen ist. Zwar muss dieses Grundlagenwissen zusammen mit exemplarischen, konkreten Fakten übermittelt werden, um es im wörtlichen Sinne 'begreifbar' zu machen - nach dem Begreifen aber können diese Fakten ausgetauscht und erneuert werden, ohne dass das Grundlagenwissen dadurch ungültig wird. Die Hauptaufgabe der Hochschule ist in diesem Zusammenhang die Vermittlung des Grundlagenwissens und der Fähigkeit zum Übertragen dieses Wissens auf neue Fakten - die Fakten selber eignet sich der Ingenieur nachher und in Zukunft immer wieder von neuem selbständig an oder lässt sie sich durch eine der vielen Schulungskurse beibringen." (IAB2)