Inklusion junger Menschen mit Behinderung durch berufliche Rehabilitation
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Abstract
Der Beitrag geht der Frage nach, ob berufliche Rehabilitation als Sonderweg einen Beitrag zur Inklusion leisten kann. Menschen mit Behinderungen können nur dann dauerhaft am Arbeitsleben teilhaben, wenn sie - ausgehend von ihren individuellen Erfordernissen - begleitet und unterstützt werden. Der Unterstützungsbedarf hat sich im Laufe der Jahre verändert, die Erscheinungsformen von Behinderung sind komplexer geworden. Zu den vorrangigen Zielen der beruflichen Rehabilitation junger Menschn zählen eine Berufsausbildung und die dauerhafte Integration auf dem Arbeitsmarkt. Damit Ausbildung gelingt, muss zusätzlich zum internen Angebot ein Netzwerk nach außen (v.a. zu Betrieben, aber auch Kliniken, medizinischen Rehaeinrichtungen usw.) vorhanden sein. Die berufliche Rehabilitation gewährleistet variantenreiche Bildungswege und bietet - bei Bedarf - ein Milieu zur nachhaltigen Inklusion junger Menschen mit Behinderung. Diese praxisnahe und -taugliche und seit 40 Jahren bewährte Förderlogik, die in BBW realisiert wird, kann nachweisen, dass Berufsausbildungen in BBW (einschließlich Berufsvorbereitung und anschließender Integration) bei mehr als 90% der Absolventen/-innen zu erfolgreichen Gesellen- oder Fachpraktikerabschlüssen führen. Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation sind intern höchst inklusiv und zudem betriebs- und realitätsnah organisiert wie auch extern vielfältig in das jeweilig regionale Umfeld berufliche und freizeitlich einbezogen - so das Fazit des autors. (BIBB-Doku)