Veränderte Heimerziehung - veränderte Erzieherausbildung? Anforderungen an die Qualifikation der ErzieherInnen im Bereich der Heimerziehung
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Abstract
Die nachhaltige Veränderung der Heimerziehung während der letzten Jahrzehnte, die veränderten Lebenslagen von Kindern und Jugendlichen (s. BMJFFG), politische Bewegungen wie Heimkampagnen haben die Qualifikationsanforderungen an ErzieherInnen entscheidend verändert und machen die besondere Dringlichkeit einer umfassenden Ausbildungsreform deutlich, für deren richtungsweisenden Ü berlegungen der 8. Jugendbericht und die rechtlichen Vorgaben des KJHG herangezogen werden sollen. Neben Dezentralisierung, Regionalisierung, Entspezialisierung, Flexibilisierung und Individualisierung muss ausserdem die Individualität des Betreuten stärker mit einbezogen werden. Mitarbeiter sollten sich sowohl mit neuen Herausforderungen auseinandersetzen, als auch Entwicklungslinien sichern und weiterentwickeln können. Dies verlangte diagnostisch-analytische, planerische, methodisch- didaktische, rechtliche und verwaltungstechnische, kooperative, kommunikative und auch innovative Fähigkeiten, die nur durch eine umfassende Reform in die Ausbildung eingebaut werden können.(DJI/ EL).