Perspektiven gewerkschaftlicher Berufsbildungs- und Bildungspolitik
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Abstract
"Für die IG Metall ist die gesellschaftliche Auseinandersetzung um berufliche Bildung zentral in der Auseinandersetzung um gute Arbeit und damit in der sozialen Gestaltung von Arbeits- und Lebensverhältnissen: Gute Arbeit und gute Bildung bedingen sich gegenseitig. Berufsbildung schafft die Voraussetzungen für gute Arbeit. Sie orientiert sich nicht an isolierten Tätigkeiten, sondern der Erwerb der umfassenden beruflichen Handlungskompetenz qualifiziert für ganzheitliche Arbeitszusammenhänge und befähigt für die Ausübung qualifizierter Arbeit im gesamten Erwerbsleben. Qualifizierte und hochwertige Arbeit rechtfertigt eine höhere Vergütung. Berufsbildung trägt damit zu Einkommens- und Beschäftigungssicherheit bei. Berufsbildung ist im Verständnis der Gewerkschaften Bestandteil einer emanzipatorischen Bildungskonzeption, nach der Auszubildende und Beschäftigte nicht nur befähigt werden, hochwertige Arbeit auszuüben, sondern auch ihre Arbeitsbedingungen zu reflektieren, die sozialen und ökologischen Folgen von Erwerbsarbeit zu erkennen, Arbeitnehmerrechte wahrzunehmen und Arbeit mitzugestalten. Berufsbildung kann auf diese Weise Entfremdung entgegenwirken und zur Aneignung von Arbeitsprozessen beitragen." (Textauszug; BIBB-Doku)
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