Die Potentiale der älteren Generation in der alternden Gesellschaft

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Hannover

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Abstract

Die bisherige Arbeitsteilung zwischen Jung und Alt hat keine Perspektive mehr. Nach Auffassung des Verfassers muss den Älteren die Möglichkeit gegeben werden, ihre Kompetenzen für die Gesellschaft einzusetzen. Einer drohenden Abschwächung der Innovationskraft könne nur durch eine neuartige Integration des Neuwissens der Jüngeren und des Erfahrungswissens der Älteren wirksam entgegengewirkt werden. Der Verfasser weist auf die Bildungsexpansion seit den 60er Jahren und den damit zusammenhängenden Strukturwandel hin zu höherwertigen Schul- und Bildungsabschlüssen der heute Älteren hin und schliesst daran die Frage an, ob die Erstqualifizierung des Humanvermögens einen ständig weiter steigenden Anteil der Lebensjahre junger Männer und Frauen zwingend erfordert oder ob statt der langen Erstausbildung eher die Intensivierung der Weiterbildung der Älterwerdenden mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte. Er plädiert dafür, Wege zu entwickeln, die vorhandenen Fähigkeiten und die Bereitschaft unter den Älteren zu Engagement, Kreativität und Innovation systematisch aufzunehmen und zu fördern. (BIBB2)

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