Das Bild der Berufsschule im ausgehenden 20. Jahrhundert : die Teilzeit-Berufsschule unter empirischem Aspekt
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130040
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Köln
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Abstract
"Die Berufsschule steht Mitte der 90er Jahre - wie zu Beginn dieses Jahrhunderts - in der bildungspolitischen Diskussion auf dem Prüfstand. Die kritischen Äußerungen über die Berufsschule sind hinsichtlich ihrer Defizite selten belegt. Daher erhebt sich die Frage, wie sich die Berufsschule tatsächlich darstellt. Hierzu versucht die vorliegende Arbeit einen empirischen Beitrag zu leisten. Die Situation des Berufsgrundbildungsjahres sowie anderer beruflicher Schulen, wie Berufsaufbauschulen, Berufsfachschulen, Fachoberschulen sowie der Fachschulen, bleibt ausgespart. Die Darstellung der Berufsschule in Teilzeitform wird aus der Sicht vor allem von Ausbildungsbetrieben und der zuständigen Kultusministerien zu erhellen gesucht. Spezifische Fragestellung der Arbeit ist, wie die Berufsschule in den westdeutschen Ländern durch Ausbildungsbetriebe bewertet wird. Hier sind besonders wichtig die Erwartungen, die Ausbilder und Auszubildende an die Berufsschule haben, und die Anforderungen, die sie daran stellen. Als Methode der Untersuchung wurde die Befragung gewählt." Die Befragung konzentriert sich auf folgende Aspekte: Einhaltung des Stundenplans, betriebliche Maßnahmen bei Unterrichtsausfall, Bewertung der Qualität des Unterrichts, Unterrichtsformen, Vermittlung neuer Techniken, Aufnahme neuer Ausbildungsmethoden, Förderung von Schlüsselqualifikationen, Vermittlung von Fremdsprachen, Vermittlung des Umweltschutzes, Kooperation der Berufsschule mit Betrieben, Ausstattung hinsichtlich der Lehr- und Lernmaterialien bzw. Medien. (Autorenreferat/BIBB)