Betriebliche Weiterbildung im Spannungsfeld von tradierten Strukturen und kulturellem Wandel
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85625
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Publisher
Hampp
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München
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Abstract
Ausgangspunkt der Studie ist die Beobachtung, dass im Gegensatz zu dem seit Jahren proklamierten Bedeutungsanstieg der betrieblichen Weiterbildung die reale Situation in den Unternehmen vielfach in einer defizitären Praxis zu verharren scheint. Mit Hilfe des Konzepts der Dualität von Struktur von Anthony Giddens und eigener Forschungsarbeiten über die Einführung dezentraler Personalentwicklungsansätze in Grossunternehmen wird von der Autorin aufgezeigt, dass die Weiterbildungspraxis keineswegs nur von den als richtig anerkannten Leitideen oder einem aufgeklärten Management abhängt, sondern massgeblich mitgeformt wird von etablierten Strukturen. Diese jedoch sind auf die Stützung primärer Arbeitsprozesse ausgerichtet, nicht jedoch auf die Ermöglichung einer systematischen Weiterbildung, so dass Innovationen auf erhebliche Hemmnisse und Gegenkräfte treffen. Deshalb, so hält die Verfasserin als Ergebnis fest, hängt die erfolgreiche Gestaltung von Weiterbildung wesentlich davon ab, inwieweit die Einführung neuer Konzepte zugleich bewusst als Prozess der Strukturentwicklung betrieben wird. (BIBB2)
Description
Zugl.: Bremen, Univ., Diss., 1998 ;Bremen: 1998