Bildung und Beschäftigung in Ostdeutschland : Band 1: Forschungsergebnisse aus dem zsh
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15035
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Berliner Debatte Wiss.-Verl.
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Berlin
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Abstract
Zehn Jahre nach der Vereinigung beider deutscher Staaten zeichnen sich im Bildungs- und Beschäftigungssystem der ostdeutschen Länder zum Teil gravierende Problemlagen ab. Unzureichende betriebliche Beschäftigungspolitiken, starke Subventionierung der beruflichen Erstausbildung und des zweiten Arbeitsmarktes sowie wachsende Probleme bei der Integration Jugendlicher ins Erwerbsleben gefährden inzwischen den Generationenaustausch am ostdeutschen Arbeitsmarkt. Das Zentrum für Sozialforschung Halle e.V. (zsh) beschäftigt sich im Rahmen eines mehrjährigen Forschungsprojektes (1998 bis 2000) mit diesen Langfristfolgen des Systemumbruchs und stellt mit diesem Band die ersten Forschungsergebnisse vor. Untersuchungsschwerpunkte waren A Die Entwicklung von Beschäftigerverhalten und Arbeitsmarktstruktur in Ostdeutschland (Beiträge KETZMERICK/TERPE, BEHR), B Bildungs- und Berufswahlverhalten Jugendlicher in Ostdeutschland und ihre Entwicklung (Beitrag STEINER), C Die Rolle staatlichen Handelns und die Entwicklung des Bildungs- und Ausbildungssystems in Ostdeutschland (Beitrag GRÜNERT). Der einführende Beitrag (LUTZ) informiert über die grundlegenden Annahmen und Konzepte des Projektes sowie über seine Vorgeschichte und Ausgangslage, die enge Koppelung von Bildung und Beschäftigung im realen Sozialismus, und die tiefgreifende Destrukturierung in der ersten Hälfte der 90er Jahre. Im abschliessenden Beitrag zieht LUTZ eine erste Bilanz aus den vorgestellten Befunden und Analysen. (BIBB2)