Bestimmt, unbestimmt! - Qualifikation und Professionalität des Personals in der beruflichen Bildung

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"Vor dem Hintergrund der programmatischen Aufforderung zum selbstgesteuerten lebenslangen Lernen stellt sich zunehmend die Frage, wer die 'Trainer' sind, über welche Kompetenzen sie selbst verfügen und welche Rolle sie im Kontext moderner Arbeitsformen einnehmen. Die Autorin wagt die These, dass die betrieblichen Ausbilder schlechter professionalisiert sind als ihre eigenen Azubis: 'Das Klientel von betrieblichen Ausbildern sind junge Menschen, die berufliche Handlungskompetenzen in einem geordneten, in der Regel dreijährigen Ausbildungsgang mit dem Ausbildungsziel einer formalen Qualifikation (IHK-Prüfung) erwerben. Deren Tätigkeit ist ohne Frage verberuflicht. Die Ausbilder verfügen zwar selbst auch über eine einschlägige Berufsausbildung in handwerklichen oder im industriellen Sektor, aber sie haben für ihre pädagogische Tätigkeit als Ausbilder keine entsprechende formale Qualifikation. Streng genommen ist die Ausbildertätigkeit damit also nicht nur professionalisierungsbedürftig, sondern sie müsste zunächst einmal den Prozess der Verberuflichung durchlaufen'. (Hrsg., BIBB-Doku)

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